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Bayer - SAP - Umstellung erfolgreich abgeschlossen

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BayerBayer ist einer der Großen unter den Chemiekonzernen: Das Unternehmen beschäftigt über 120.000 Mitarbeiter, die jährlich rund 30 Milliarden Euro erwirtschaften. Das bekannteste und gleichzeitig älteste Produkt von Bayer ist das Schmerzmittel Aspirin. Wenig Kopfweh bereitete den Verantwort-lichen die Einführung neuer Logistik-abläufe. WLAN-basierte Funknetze übernehmen jetzt die Kommunikation zwischen Handscanner und der SAP-Warenwirtschaft. Diese Technik lässt sich rasch einführen, flexibel um-stellen und auch die Anwendungs-entwicklung geht zügig vonstatten. Die funkgestützte Plattform ist in elf Firmenniederlassungen in Betrieb. Zwei weitere Einsatzorte befinden sich im Planungsstadium. Alle Produktionsstätten arbeiten im Fünf-Schicht-Modus, in dem fünf Betriebs-mannschaften eine kontinuierliche Produktion an 365 Tagen pro Jahr rund um die Uhr aufrechterhalten:Die Automatisierung der Buchungs-vorgänge wirkte sich auch auf die Prozesse aus: Statt der manuellen Quittierung von Arbeitspapieren regiert in dem Chemiekonzern Bayer die Online-Buchung

Sie ist an das interne SAP-Waren-wirtschaftsystem angeschlossen und steuert den Material- und Datenfluss über ein funkgesteuer-tes Barcodesystem. Vorteile bringt die Technik vor allem für die Mit-arbeiter, die mit Hilfe der mobilen Handterminals alle Daten vor Ort erfassen und verbuchen können. Zeitersparnis bringt dies u.a. beim Einsatz der Gabelstapler, da jetzt direkt vom Fahrersitz aus gescannt werden kann. Dadurch ergibt sich ein Rationalisierungseffekt und eine Produktivitätssteigerung für jeden einzelnen Mitarbeiter. Für ingenieurtechnische Dienst-leistungen und die Projektierung der mobilen Logistiklösungen beschäftigt Bayer eine eigene Abteilung. Die Experten für lo-gistische DV- und Materialverfol-gungssysteme der Bayer Technology Services (www.bayertechnology.com/logistics) sind kompetente Partner, wenn es um die Integration von Logistik, Informationstechnologie und Kommunikation in zukunfts-sichere Lösungen geht. Barcoding-, Etikettier- und Automatisierungs-lösungen werden extern genauso angeboten wie für die Bayer-internen Teilkonzerne.

Bayer ist einer der Großen unter den Chemiekonzernen: Das Unternehmen beschäftigt über 120.000 Mitarbeiter, die jährlich rund 30 Milliarden Euro erwirtschaften. Das bekannteste und gleichzeitig älteste Produkt von Bayer ist das Schmerzmittel Aspirin. Wenig Kopfweh bereitete den Verantwort-lichen die Einführung neuer Logistik-abläufe. WLAN-basierte Funknetze übernehmen jetzt die Kommunikation zwischen Handscanner und der SAP-Warenwirtschaft. Diese Technik lässt sich rasch einführen, flexibel um-stellen und auch die Anwendungs-entwicklung geht zügig vonstatten. Die funkgestützte Plattform ist in elf Firmenniederlassungen in Betrieb. Zwei weitere Einsatzorte befinden sich im Planungsstadium. Alle Produktionsstätten arbeiten im Fünf-Schicht-Modus, in dem fünf Betriebs-mannschaften eine kontinuierliche Produktion an 365 Tagen pro Jahr rund um die Uhr aufrechterhalten:Die Automatisierung der Buchungs-vorgänge wirkte sich auch auf die Prozesse aus: Statt der manuellen Quittierung von Arbeitspapieren regiert in dem Chemiekonzern Bayer die Online-Buchung.

Der IT-Experte empfahl unter anderem auch den Einsatz der Intermec-Geräte. Warum hat er sich für die Produkte des Her-stellers entschieden? Coulon zählt die Argumente auf: „Grundsätzlich werden Funk-terminals benötigt, die eine VT-100 Emulation erlauben.“ Damit lassen sich Datenverbin-dungen zu einem Host-Computer aufbauen. Zusätzlich mussten die Geräte einem Aufprall aus 1,5 Metern Höhe auf einen Beton-boden ohne Ausfall überstehen und für bestimmte Einsätze Explosionsschutz bieten. Eine explosionsgeschützte Version ist zum Beispiel dann vorhanden, wenn die Geräte ein Herausfallen der Batterie verhindern. Ein wichtiger Punkt beim Einsatz der Datenfunklösungen war eine Strategie für Funklöcher in den riesigen Arealen, die beispiels-weise in Aufzügen, in Stahl-betongebäuden oder hinter Fasslagern auftreten. Sie müssen überbrückt werden, so dass der Mitarbeiter die Eingaben nicht mehr wiederholen muss. Diese Anforderung wurde von Inter-mec über eine Zusatzhardware gelöst, die über eine Gateway-Funktion ein nochmaliges Anmelden unnötig macht. Der Host-Verbindung wird während der Unterbrechung eine be-stehende Leitung gemeldet.

Sowohl die WLAN-Funkantennen als auch die angeschlossenen Geräte stammen von Intermec. Beispiels-weise sind dort Handterminals der Antares-Baureihe im Einsatz. Die mobilen Geräte dienen etwa in der Wareneingangsprüfung dazu, die Paletten zu scannen und die Daten an das SAP-System zu übermitteln. Hier wird auch der Transportauftrag für die Einlagerung angelegt. Darüber hinaus dienen die Geräte zur Erfassung beschädigter Liefer-ungen.

Manuelle Prüfungen werden überflüssig

Die neuesten Installationen der funkgestützten Logistikabläufe im Unternehmensteil Bayer Health Care (BHC) betreffen zwei Logistik-betriebe in Italien und Deutschland. Die Technik unterstützt Prozesse wie etwa die Ein-, Aus- und die Umla-gerung. Verschiedene Stationen wie Wareneingang, Hochregallager, manuelles, Sonder- und Kleinteile-lager sowie der Betrieb und der Ver-sand müssen sich mit den Funk-terminals ansteuern lassen. Jeder einzelne Vorgang wird in SAP abgebildet, um Material oder Produktionsflächen zu verwalten.Die Vorteile der Funktechnik zeigen sich beispielsweise in der Transaktion von Gütern aus dem Hochregallager in den Versand. Vor der Umstellung auf die Funkscanner mussten die Mit-arbeiter folgende manuelle Prüfungen vornehmen: Ob die Lagereinheit zur Lieferung passt, wo sich die Charge in der Lagereinheit befindet, welche Gewichtsdaten vorliegen und schließ-lich die Quittierung der Transport-auftragsposition. Heute übermitteln die Funkscanner die Voll- und die Teil-auslagerung. Sie melden die Daten an den von SAP verwalteten Nach-lagerplatz und quittieren den Transport-auftrag (TA) über die BayerBarcode-Anwendung an die SAP-Plattform. Sollte für den Lagerprozess ein Bar-code nicht lesbar sein, weil er sich unter einer Folie befindet, lässt sich dieser Vorgang auch manuell über Zahlencodes durchführen.

Geschlossenes WLAN für die Produktion

Die Funk-Infrastruktur für die Gabelstapler, die neben dem Lager auch im Produktions-bereich zum Einsatz kommen, ist generell zu anderen Netzen abgeschottet, so dass ein Abhör-versuch lediglich den Datenver-kehr unter den Gabelstaplern betrifft. Hier kommt zunehmend Verschlüsselung zum Einsatz. Für die Funkübertragung nutzen die Geräte den WLAN-Standard 802.11b, der eine Bandbreite von 11 MBit/s bietet und eine Reichweite von 100 Metern überbrückt.

Schließlich erfolgt die Quittierung des SAP-Transportauftrages über die Betätigung einer Funktionstaste an den Terminals.

Das richtige Material am richtigen Ort

Eine weitere SAP-Integration arbeitet seit Oktober 2001 in acht Betrieben beim Teilkonzern Bayer Crop Science (BCS) in Dormagen. Die Etiketten der Paletten werden über eine Nummer der Versandeinheit (NVE) erfasst, die dem Standard Europäische Artikel Nummerierung (EAN) entspricht. Die Informationsaufkleber lassen sich in Paletten-, Gefahrstoff- und Gebindeetiketten unterteilen. Zusätzlich sind an jedem Lagerplatz Barcodes angebracht, die innerhalb von SAP verwaltet werden. Für die Versorgung der Produktion mit Material scannt der Mitarbeiter den Ansatzzettel, auf dem sich der Barcode und alle notwendigen Daten im Klartext befinden. Darauf-hin informiert das Handterminal den Staplerfahrer über den Ort, an dem sich die Materialien befinden.

Dort wird die Palette abgeholt und in den Produktionsbereich gefahren und abschließend im Scanner quittiert. Das SAP-System generiert daraus den Transportauftrag und verbucht die entnommene Ware.Neben den hier eingesetzten VT-100 Geräten werden ebenfalls Windows-CE-Geräte von Intermec einge-setzt. Die großen Bildschirme und die einfache Handhabung der Windows-Modelle sorgen für eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Für Coulon bringt das Betriebssystem Windows CE viele Vorteile mit: „Die Softwareentwicklung wird schneller und auch die Einbindung von zusätzlichen Geräten wie etwa Kameras geht rasant voran.“ Aus den Betrieben gibt es bereits ein gutes Feedback zu dem neuen System. Darüber hinaus setzt Bayer mobile Drucker für den Ausdruck der Etiketten ein, die über den Funkstandard Bluetooth angebunden werden. Diese Technik funktioniert hervorragend auf kurze Distanzen unter 10 Meter.

Gute Erfahrungen mit Funk

Coulon schwört auf die funkge-stützten Logistiklösungen in seinem Hause: „Auch wenn immer wieder Funklöcher auftreten, weil Produktionsanlagen umgebaut wurden oder plötzlich ein Fasslager die Funkausleuchtung stört, ist die drahtlose Verbindung ein wichtiger Baustein in unserem DV-System.“ Wie zufrieden ist Coulon mit den Intermec-Geräten? „Die Zufrieden-heit ist, in Schulnoten ausgedrückt, gut bis sehr gut“, meint Coulon. „Die Geräte entsprechen dem Stand der Technik und auch der Service des Herstellers ist gut. Insbesondere Argumente wie Explosionsschutz und spezielle Zusatzfunktionen waren bei der Wahl ausschlaggebend.

Die Entscheidung für die Anschaffung treffen die Verantwortlichen letztend-lich vor Ort, wir geben Empfehlungen”., erzählt Coulon.

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