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Mobile Computing organisiert Distribution bei Durable

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DurableFür Durable, führender Hersteller von Büroorganisations- und Präsentationsmitteln, sind die Sicherheit und die Qualität von Distributionsprozessen entscheidende Erfolgsfaktoren. Die Einführung von SAP gab den Anlass, auch das Datenfunksystem im Distributionszentrum in Iserlohn auf den neuesten Stand zu bringen. Die direkte Integration in SAP und die Offenheit für künftige WLANKommunikationsmöglichkeiten sind – neben ergonomischen Optimierungsaspekten – die entscheidenden Vorteile der neuen Lösung.

Realisiert wurde das Projekt mit seinem dreifachen Migrationsweg – von AS/400 zu SAP, von proprietärem Schmalbandfunk auf genormten WLAN-Breitband-Datenfunk, von einer textorientierten zu einer grafischen Bedienoberfläche - von der Rodata GmbH in Neuss. Das Unternehmen konzipiert und implementiert mobile Kommunikationslösungen auf der Basis industrieweiter Barcode-, RFID- und Datenfunkstandards. Das herstellerunabhängige Produktportfolio gewährleistet - z.B. bei Durable mit Komponenten zur mobilen Datenerfassung von Intermec - passgenaue Produktlösungen aus einer Hand. „Darauf kam es uns besonders an“, erklärt Michael Truß, Vice President Logistics/Procurement bei Durable, „denn die Einführung der ersten mobilen Datenerfassung 1997 wie auch die jetzige Umstellung hat für uns zwei wesentliche Aspekte. Es ist zum einen eine Entscheidung für mehr Kommissionier- und Distributionsqualität heute sowie eine intern organisatorische Strategievorgabe für effizientere Abläufe und Prozesse in der Zukunft. Beides lässt sich nur erreichen, wenn die Datenfunk – Lösung passt und akzeptiert wird.“

Durable – führend bei Büro-, Organisations- und Präsentationslösungen

Das Unternehmen und die Marke Durable stehen seit über 80 Jahren stellvertretend für hochwertige Produkte aus den Bereichen Klemmen und Binden, Ordnen und Sortieren sowie Informieren und Präsentieren. Durable zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Büroorganisationsund Präsentationsmitteln und sichert seine Marktposition durch die stetige Entwicklung innovativer, designorientierter Produkte. Jährlich werden über 60 neue Produkte eingeführt, wobei mehr als 25% des Umsatzes mit Produkten erzielt wird, die nicht älter als 5 Jahre sind. Mit rund 600 Mitarbeitern versteht sich Durable als ein mittelständisches Unternehmen mit deutscher Produktionstradition und globaler Ausrichtung. Der Großteil der etwa 2.500 Produkte im DURABLESortiment – ergänzt um Sonderartikel für Industriekunden - wird in Gotha, Kamen-Methler und Iserlohn-Sümmern hergestellt. Am letztgenannten Produktionsstandort befindet sich auch das Distributionszentrum, von dem aus der deutsche Fachhandel, qualifizierte Großhändler, ausländische Tochtergesellschaften mit eigenem Lager sowie die Vertriebspartner internationaler Durable-Repräsentanzen beliefert werden.

Genauigkeit und Erfüllungsgrad dauerhaft gewährleisten

Möglich machte das u.a. ein mobiles Datenerfassungssystem, mit dem 1997 zunächst die beleglose Kommissionierung eingeführt werden konnte. Über die Jahre wurde es dann für weitere Bereiche prozessual weiterentwickelt und im Hochregallager und im Großvolumen- Packbereich integriert. „Allerdings“, blickt Michael Truß zurück, „arbeitete das MDE-System unter einem eigenen Lagerverwaltungsrechner, der keine ausreichende Anbindung an die Büro-IT hatte, wie sie für eine komplett beleglose Auftragsabwicklung notwendig ist.“ Um zu einer möglichst administrationslosen Auftragsbearbeitung zu gelangen und so Genauigkeit und einen höchstmöglichen Erfüllungsgrad in der Distributionslogistik sicherzustellen, hat man bei Durable die gesamte Software-Konzeption im Unternehmen überdacht und sich 2005 für die Einführung von SAP entschieden. „Diese Umstellung hat die bisherige mobile Datenerfassung unmittelbar tangiert“, sagt Jörg Olaf Schmidt. „SAP mit WEB-Console erfordert eine grafische Bedienoberfläche, während die 5250-Emulation der alten AS/400-Software textorientiert war. Das Funksystem selbst arbeitete im Schmalband-Frequenzbereich und entsprach nicht dem einschlägigen WiFi-Branchenstandard IEEE 802.11g, d.h. wir wären bei einer Anpassung der Prozesse an den Althersteller gebunden gewesen. Zudem war das Altsystem nicht zukunftsfähig, z.B. hinsichtlich der eventuellen Einführung eines sprachgesteuerten Kommissioniersystems.“ In Rodata fand Durable den Partner, der die zukünftige Datenfunk-Lösung nicht nur konzipieren und implementieren, sondern auch mit verschiedenen Industriereferenzen überzeugen konnte.

Mobile Computing - Komponenten: Perfektes Portfolio für Mann- zur-Ware Picking

Nach Funkmessungen in allen Bereichen des etwa 12.000 m² großen Distributionszentrums wurde bei Durable ein Intermec-WLAN mit insgesamt 15 Access Points installiert und direkt an das SAP-Modul WM (Warehouse Management) angebunden. Im nächsten Schritt wurde dann die Kommissionierung mit neuen Mobilcomputern (Intermec 730) ausgestattet. „Rodata hat uns ein Gerät etwa einen Monat zu Testzwecken überlassen. Die Mitarbeiter haben sich dann für diese Geräte entschieden, weil sie sehr ergonomisch sind“, begründet Jörg Olaf Schmidt die Wahl. Die Geräte haben ein gut lesbares TFT Touch Screen-Display mit ausreichend großen Eingabefeldern. Das integrierte Linear Imager-Scanmodul ermöglicht ein schnelles und sicheres Erfassen der Barcodes am Regal und auf der Ware.

Der Clou ist jedoch der frei tragbare, kabellos per Bluetooth integrierbare Kleinscanner SF51. Das Gerät ist kaum größer als ein Mobiltelefon, leicht und per Magnethalter einfach an einer Gürtelschlaufe zu befestigen. „Das fanden die Mitarbeiter klasse und wesentlich besser als einen Ringscanner, bei dem man das Terminal am Unterarm tragen muss und dessen Display so klein ist, dass man die Picking-Informationen weder vollständig noch lesefreundlich erkennen kann“, erklärt Jörg Olaf Schmidt. Angenehmer Nebeneffekt: Das eigentliche Mobilterminal 730 braucht weder einen Pistolengriff zum Bedienen noch eine Halterung am Kommissionierwagen – es folgten die wird einfach darauf abgelegt. Zudem ist durch die lange Akku-Betriebsdauer und den Verzicht auf Scannen mit dem 730 keine Spannungsversorgung auf dem Kommissionierwagen erforderlich.

Neue Terminal-Technologie auch für die Stapler

Parallel zur Kommissionierung wurden die Stapler für die Nachschubzone sowie die Schmalgang-Stapler im Hochregallager mit neuen Datenfunk- Terminals ausgerüstet. Hierbei entschied man sich für die Fahrzeugterminals CV30 von Intermec. „Sie sind nicht nur formschön und stellen die niedrigsten Platzanforderungen unter den Vollbildgeräten, sondern besitzen mit 6,4“ eine optimale Displaygröße sowie die passenden Betriebssysteme bzw. Explorer-Oberflächen, um alle SAPFunktionalitäten abzubilden“, beurteilt Jörg Olaf Schmidt die Terminals. Das robuste, speziell für den Betrieb in Flurförderzeugen ausgelegte CV30 benötigt nur wenig Stellfläche und gewährleistet eine unbehinderte Fahrersicht. Der Touchscreen sorgt durch Merkmale wie dem leicht zugänglichen Helligkeitsregler an der Konsolen- Vorderseite, den 140°-Blickwinkel und den durch eine Heizung von Beschlagen und Vereisen geschützten Bildschirm für eine hohe Bedienfreundlichkeit.

Verfügbarkeitsorientierte Projektumsetzung

Das Begehen des dreifachen Migrationsweges erfolgte in einer Weise, die keinen Einfluss auf die jederzeitige Lieferfähigkeit und Lieferpünktlichkeit von Durable hatte. Dabei wurde die Einführung von SAP ebenso im Hintergrund umgesetzt wie die Mobile Computing Lösung von Rodata. Zunächst wurde das WLAN implementiert, danach die WEB-Console parallel zur laufenden 5250-Emulation. Mit verschiedenen Testumschaltungen konnte eine Reihe von Optimierungen erreicht werden. Es Integration der Staplerterminals sowie Tests der Dialoge zwischen SAP und dem WLAN und seinen Komponenten. Der redundante Betrieb endete am 1.5.2007 mit der Produktivsetzung des WLAN an SAP und der Abschaltung des Schmalband-Datenfunksystems. „Während der gesamten Implementierungsphase hat das Durable- Distributionszentrum seine Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit vollständig behalten“, blickt Michael Truß zurück.

Waren- und Informationslogistik für Durable strategische Erfolgsfaktoren

Mit der Einführung der neuen Datenfunk-Lösung und ihrer direkten Anbindung an SAP sind bei Durable auch künftig die Zeichen auf Sicherheit und Qualität im Distributionsprozess gestellt. „Der Erfüllungsgrad unserer Logistik, ausgedrückt in Größen wie Termingenauigkeit, Lieferfähigkeit und Liefervollständigkeit, ist für unser Unternehmen - neben innovativen Produkten - der strategische Erfolgsfaktor“, sagt Michael Truß. Der Auftragsdurchlauf von der Prüfung über die Priorisierung und das Bilden spezifischer Transportauftrag (TA) – Queues bis hin zur Freigabe für die Kommissionierung, den Versand und die Fakturierung besitzt heute ein Höchstmaß an Effizienz. Gleiches gilt für das Nachschub-Management oder die Fehlteile-Kommissionierung. „Zudem werden durch das lückenlose Datenfunksystem, das konsequente Scannen aller Artikel und die Online- Buchungen direkt in SAP die Grundzüge für eine geschlossene Permanent-Inventur erfüllt“, sagt Michael Truß.

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