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Seit 1910 produziert das Unternehmen Elten im niederrheinischen Ort Uedem Arbeits- und Sicherheitsschuhe. Das firmeneigene Logistikzentrum arbeitet jetzt dank Intermec-Technologie effizienter denn je.
Der im Jahr 1910 von Johann van Elten gegründete Sicherheitsschuh-Hersteller Elten zählt zu den führenden Produzenten von Sicherheits- und Berufsschuhen in Europa. Rund 170 Mitarbeiter vertreiben pro Jahr 1,5 Millionen Paar Sicherheitsschuhe. Neben der reinen Herstellung positioniert sich das Unternehmen auch als leistungsfähiger Distributor, der über Stützpunkthändler einerseits den Fachhandel, andererseits aber auch Großunternehmen wie etwa Volkswagen, Thyssen oder die Deutsche Steinkohle AG direkt beliefert. Internationale Schuhmarken wie etwa Lowa setzen hierzulande auf das logistische Know-how und nutzen Elten als Distributionspartner. Mit den eigenen Produkten hat sich der niederrheinische Hersteller längst über die deutschen Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Neben Österreich und der Schweiz beliefert das Unternehmen auch die Benelux-Staaten und die skandinavischen Länder. Auch einige asiatische Länder wie etwa Singapur beziehen die Qualitätsprodukte vom Niederrhein.
Um den Kunden aus Handel und Industrie nicht nur eine überzeugende Produktqualität zu bieten, sondern sie mit georderter Ware schnell und günstig zu beliefern, betreibt Elten unweit der eigentlichen Produktionsstätte ein eigenes Logistikzentrum. Gemeinsam mit dem Partner DHL offeriert die Firma von hier aus. Industriekunden bietet sie eine Bevorratung und die kontinuierliche Belieferung der gewünschten Sicherheits- und Arbeitsschuhe. Auf diese Weise erhält nicht etwa nur die jüngste Auszubildenden-Generation eines Großunternehmens an ihrem ersten Arbeitstag die passende Schuh-Ausstattung. Auch Einzelpaare liefert Elten - an Industriekunden und Fachhandelspartner - wie auf Zuruf.
Bereits seit der Inbetriebnahme des im Jahr 2002 entstandenen Logistikzentrums nutzt Elten hier ein hochmodernes WLAN-Funknetz. Der Logistik-Leiter Georg Maxwill und sein Mitarbeiter-Team sind dadurch über den gesamten Warenbestand zeitnah genauestens informiert. Das ist wichtig, denn das Logistikzentrum dient nicht nur als Verteiler für bereits produzierte, bestellte Ware, sondern auch als "Umschlagplatz" für Materialien, die von der benachbarten Fertigungsstätte zur Herstellung der Sicherheitsschuhe geordert werden.
Durch die Umstellung der früher beleggeführten Lagerverwaltung auf eine komplett papierlose Lösung konnte Elten eine signifikante Effizienzsteigerung erreichen. "Früher traten durch zeitversetzte Buchungsvorgänge Zeit-Lecks auf, die dazu führten, dass der Kommissionierer plötzlich vor einem leeren Regalfach stand, wo sich seinen Unterlagen zufolge eigentlich noch Ware befinden sollte". Dieses Problem hat Elten in Griff, seit Citrix-Clients und eine moderne Lagerverwaltungs-Applikation den "Papierkrieg" beendet haben. Fehler bei der Einlagerung werden jetzt vermieden, weil zunächst das Fach und dann der Karton gescannt werden. Falsch ausgewählte Fächer werden dem Lagerpersonal sofort signalisiert. Diese Lösung trägt in erheblichem Maße zur Prozessoptimierung bei. Als Hardware-Lösung hierfür verwenden die Elten-Mitarbeiter das im letzten Jahr angeschaffte mobile Handterminal CK31 von Intermec.
Unterstützung bei der Anschaffung und Integration der Intermec CK31 Datenerfassungsterminals erhielt Ralf Görtz, Gesamtleiter EDV bei Elten, vom Intermec-Partner Norlan. Norlan- Geschäftsführer Frank Verhufen und sein achtköpfiges Team verfügen über viele Jahre Erfahrung bei der Integration von Datenfunk - und WLAN-Lösungen im Umfeld der Lagerlogistik. Auf Empfehlung wandte sich Görtz an Norlan-Chef Verhufen, der den Elten-EDV-Leiter durch eine unproblematische Teststellung, fachlichen Support und schließlich auch durch eine schnelle Abwicklung des Projektes überzeugte. Als weiteren Pluspunkt wertet Görtz die räumliche Nähe zum Intermec-Systemhauspartner, der im benachbarten Neukirchen-Vluyn ansässig ist und dadurch bei eventuell auftretenden Fragen schnell vor Ort sein kann.
Die Einführung der Intermec-Datenerfassungsterminals erfolgte bei Elten in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern. So konnten die Arbeitskräfte das CK31 mit dem Produkt eines anderen Anbieters über mehrere Wochen vergleichen. Das Ergebnis war eindeutig: Die Elten- Lageristen gaben der Intermec-Hardware den Vorzug, weil sie ergonomischer konstruiert ist – so beispielsweise über einen Pistolengriff verfügt - und insgesamt durch ihre Robustheit überzeugte. Das kontraststarke Farbdisplay kann sowohl im Lager unter diffusen Lichtverhältnissen, als auch im Freien gut abgelesen werden. Zudem verfügt der Bildschirm über eine Touchfunktion, wodurch sowohl Tastatur basierte Anwendungen als auch graphische Lösungen unterstützt werden.
EDV-Leiter Ralf Görtz überzeugte neben dem Mitarbeitervotum auch die eingesetzte Scan-Engine: "Das verwendete CCD-Kamerasystem ist der Lasertechnik bei der Elten-Anwendung eindeutig überlegen", ist Görtz überzeugt. In dem Praxistest habe die Lösung eindeutig performantere Leseergebnisse erbracht. Auch beschädigte oder hinter Folie angebrachte Barcodes sind lesbar. Ein weiterer Pluspunkt: Das CK31-Terminal wird mit einem sehr leistungsfähigen Lithium-Ionen Akku ausgeliefert, der problemlos eine ganze Arbeitsschicht lang ohne Akkuwechsel verwendet werden kann. Basierend auf Microsofts Windows CE.NET Betriebssystem und mittels 802.11g WLAN-Einbindung bietet das System die für eine moderne Lagerverwaltung essentielle Echtzeitdatenerfassung.
Logistik-Leiter Georg Maxwill ist von der Lösung auch nach längerer Zeit im Praxiseinsatz vollkommen überzeugt: Das Scannen von Einzelkartons und Lagerplatz hat zu einer deutlichen Minderung von Fehlerquellen geführt«, erläutert er. Zeiteinsparungen kann Maxwill besonders gut am Beispiel der Inventur beziffern: "Während wir früher rund zwei Tage damit beschäftigt waren, benötigen wir heute nur noch einen halben bis einen Tag". Seit über das Datenerfassungsterminal CK31 die gesamte Inventur abgewickelt werde, arbeite man nicht nur schneller, sondern auch sicherer und genauer als zu Zeiten der Beleg geführten Inventur, betont Maxwill. In einem nächsten Schritt plant Elten, die gesamte Kommissionierung über das CK31 abzuwickeln.
Rund 250 Warensendungen verlassen täglich das 6.500 Quadratmeter große Hochregallager von Elten. Da das Unternehmen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich arbeitete, erreicht das 2002 erbaute Lager inzwischen zeitweise die Kapazitätsgrenze. Aufgrund der guten Zusammenarbeit ist es keineswegs ausgeschlossen, dass Elten auch bei einem Ausbau des Lagers künftig in Sachen Logistiklösungen, Hardware und Service auf den Partner Norlan und Technik von Intermec setzt.
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