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In dem Werk Leverkusen und dem Tochterunter-nehmen Herzog Coilex GmbH, Stuttgart hat die ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH seit Anfang 2004 die logistischen Abläufe optimiert
ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH in Leverkusen ist ein Tochterunternehmen von ThyssenKrupp und be-schäftigt über 500 Mitarbeiter. Das Unternehmen produziert Spaltbänder, Bleche und Zu-schnitte in warm- sowie kalt-gewalzter Ausführung, ober-flächenveredelt oder in Edelstahl. Das für die Stahl-verarbeitung notwendige Hallenvolumen erlaubt eine großzügige Coilbevorratung. Die tonnenschweren Coils bestehen aus aufgewickelten Stahlbändern und werden vom Stahlwerk beziehungsweise Walzwerk angeliefert. Jeder Arbeitsschritt vom Coileingang bis zum Versand des Fertig-materials wird von der Qualitäts-sicherung und -prüfung begleitet. Dieser hohe Anspruch an die Produktqualität wird seit Anfang 2004 durch ein ehrgeiziges Projekt mit dem Neusser Systemhaus in.depend GmbH unterstrichen: Ein Barcodesystem erlaubt den Einsatz von Handhelds, die mit dem SAP-Warenwirtschaftssystem via Funk kommunizieren.
Involviert sind die SAP-Module MM und SD sowie ein eigenent-wickeltes Produktionssteuerungs-system (YAPS). Vor das SAP-System wurde ein Subsystem von Mobisys geschaltet, so dass Dialoge von dem Anwender einfach genutzt werden können. Die Handhelds vom Typ 750 Pocket PC mit integriertem Scanner stammen von Intermec sowie die für die Daten-Übertragung verwendeten WLAN-Access-Points und die Antennen. Insgesamt werden 45.000 Quadratmeter auf dem Werksgelände mit diesem Funk-netz ausgeleuchtet.
Auf einer Wiegestation werden die Gewichtsdaten über das verarbeitete Stahlmaterial er-mittelt, über den Funkscanner in die Applikation übernommen, dann direkt im SAP verifiziert und gebucht. Danach wird das Material mit einem Barcodeetikett ausgezeichnet, das u.a. das gemessene Gewicht enthält. Dieses Etikett besteht aus einer reiß- und wetterfesten Spezial-folie, die auf den ersten Blick wie Papier aussieht. In Stuttgart funktioniert bereits eine direkte Anbindung der Waage über Funk. Auch die gesamte Lagerplatzver-waltung und Kommissionierung des Fertigmaterials erfolgt über die Pocket-PC’s und Staplerterminals, teilweise mit Extra-Long-Range-Scannern, um auch aus bis zu 5 Metern Entfernung direkt vom Stapler aus zu scannen. Pro Werk werden rund 900 Buchungen pro Tag über die neue Datenfunklösung getätigt. Früher mussten diese Buchungen alle manuell durch-geführt werden. Das Unternehmen wählte die Geräte von Intermec auf Em-pfehlung von in.depend. Thomas Frank, Projektleiter bei ThyssenKrupp Stahl-Service-Center argumentiert: „Die Access-Points versorgen die Staplerfahrer und die Arbeiter mit einem exzellenten Funkempfang. Die Daten werden während der Fahrt ohne Unterbrechung an die nächste Funkzelle übergeben.“ Zusätzlich verhindert die einge-setzte Verschlüsselung das unerlaubte Abhören von Daten. Die Pocket PCs punkteten vor allem durch die bediener-freundliche Gestaltung der Tastatur. Ein weiteres Argument war das übergroße grafische Display und die Robustheit der Geräte. Dazu Frank: „Die Hand-scanner überstehen einen Fall aus 1,50 Meter auf einen Beton-boden ohne Schaden zu nehmen.”
Bei den Handhelds favorisierte das unabhängige Systemhaus den Intermec 750 Color, „da dieses Gerät ein sehr gutes Display besitzt, das sich auch im direkten Sonnenlicht ab-lesen lässt“, berichtet Steinhoff. Für die Geräte gibt es eine professionelle Staplerhalterung, um sie auf den Fördermitteln zu befestigen. in.depend lieferte die schlüsselfertigen Lösungen für die Werke in Leverkusen und Stuttgart. Weitere WLAN-Projekte für ThyssenKrupp Stahl-Service-Center finden derzeit in Mannheim, Bochum, Dortmund, Radebeul und Nettetal, sowie künftig auch in den franzö-sischen Tochterunternehmen statt.
Wenn Sie mehr wissen möchten:
Intermec Technologies GmbH
Schiess-Str. 44a
40549 Düsseldorf
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Fax: +49 211 53601 - 50
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